Richtig guter Spaziergang

Am letzten Sonntag haben wir das schöne Wetter richtig genossen und waren mit dem Kleinen schön zum See. Eigentlich sollte es nur eine kleine Runde werden, es hat sich aber echt angeboten, mehr daraus zu machen. Auf dem Rückweg haben wir auch 2 super entspannte Hunde getroffen, mit denen Barney kurz und gut spielen konnte.

Spaziergang 1

Spaziergang 2

Spaziergang 4

Spaziergang 3

Spaziergang 5

Nach der im Grunde viel zu großen Runde war der Kleine aber auch über Stunden im Schlummerland. Es ist wirklich erschreckend, wie viel Auslastung (geistig sowie körperlich) der Kuschelbär braucht, um zu Hause nicht von Blödsinn zu Blödsinn zu laufen.

Ein blutgefüllter Hautbeutel weniger

Beule 1

Beule 2

Nach dem bereits erwähnten Ast-Zunge-Unfall hat sich erst ein geschwollener Lymphknoten entwickelt, der sich jedoch schnell wieder verzogen hat. Daraus ist allerdings ein richtig schöner Abszess voller Blut und Zeugs geworden. Wir wollten das Ganze so minimalinvasiv wie möglich behandeln, also haben wir ihn ein wenig angeritzt und den Hautbeutel gespült. Das haben wir dann mehrmals gemacht, es wurde jedoch nicht besser. Ein nunmehr unausweichlicher Schritt wurde geplant: Wir machen einen deutlich größeren Schnitt und dann müssten wir zu Hause die Wunde mehrmals spülen, reinigen und pflegen – und um ehrlich zu sein hatten wir davor einen gehörigen Respekt. Aber so weit musste es glücklicherweise nicht kommen.

Die leckere Blutpfütze mit Beilage
Es war am Sonntag, den Tag vor der geplanten OP, an dem ich mit dem Wuffel alleine zu Hause war. Frauchen war unterwegs. Der Hund legte sich in den Flur, sodass ich ihn sehen konnte. Er fing auch sofort an, sich an den Vorderbeinen zu lecken. Nicht weiter schlimm, dachte ich, dass macht er in letzter Zeit häufiger. Als er jedoch nach 5 Minuten immer noch intensiv mit Schlecken beschäftigt war, wollte ich mir die Sache mal genauer anschauen. Und Schwupps, da war auch schon der Herzinfarkt (nicht wörtlich gemeint). Barney lag in einer Blutpfütze und schleckte genüsslich die wässrige Suppe auf. Kein Anzeichen für Schmerzen oder Ahnliches. Ich nahm ihn erstmal zur Seite und bemerkte zwei Dinge: a) seine Beule war fast vollständig weg und b) in der Blutpfütze lag ein längliches Stück irgendwas. Nachdem ich den Tierarzt auf seiner Notfallnummer nervte, langsam wieder zur Ruhe kam und sowohl Hund als auch den Boden ein wenig gereinigt hatte, widmete ich mich diesem länglichen Stück.

Es war ein 4,7 Zentimeter langer Teil eines Astes. Sprich: ein fast 5 cm langes Stück Holz steckte seit 4 Wochen irgendwo zwischen Zunge und Beule fest und hat sich selbstständig durch die Haut nach außen gebohrt. Gruselig. Fühlen oder sehen konnte man keinerlei Anzeichen dafür. Auch der Doc war ein wenig geschockt über die Größe des Holzstückes.

Nunja, da hat sich Barney also keine Minute zu spät selbst kuriert. Jetzt ist er wieder fit und nervt uns wieder, wie es sich gehört.